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KreuzWeg im Wald. Mit-Leidenschaft auf dem Weg

In diesem Jahr ist aufgrund der Coronavirus-Krise „alles“ anders. Dazu gehört, dass auch in der Karwoche keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können. Viele Kirchen sind nur eingeschränkt geöffnet oder sogar vollständig geschlossen. Im Oberbergischen Kreis, in Gummersbach-Hülsenbusch, gibt es darum ein bewusst anderes Angebot ein Angebot in der Passions- und Osterzeit: den KreuzWeg im Wald.

Der KreuzWeg im Wald ist ein ökumenisches Projekt und ganztägig zugänglich über die Straße Zur Gummershardt in Hülsenbusch. Er beginnt am Ende der Straße am Waldrand. Folgen Sie den Schildern zum „Hülsenbuscher Erlebniswald“. Parkmöglichkeiten sind an der Schützenhalle (an der Straße Zur Gummershardt) sowie weiter unten im Dorf.

Der KreuzWeg im Wald versteht sich als Teil der alten christlichen Tradition, Jesu letzten Weg von seiner Verurteilung vor Pilatus bis zur Grablegung betend und meditierend an einem Stationenweg mitzugehen. Es ist eine besondere Form der Nachfolge Jesu, vielfach in Kirchen installiert, mancherorts auch draußen in der Natur.

Kreuzwege sind Gedächtnis an das Leiden Jesu und über dieses auch Gedächtnis an das Leiden der Menschen und der Welt zu allen Zeiten – bis heute. Für den KreuzWeg im Wald haben wir Darstellungen gewählt, die einem Material des Hilfswerks MISEREOR zur Fastenaktion 2006 entnommen sind. Die Struktur der Holzdrucke der ungarischen Künstlerin Dávid Mária Kiss (1930-2002) scheinen wie geschaffen für den Platz unter Bäumen.

Kreuzweg-beten, das meint nicht: Jesu Leben, Jesu letzte Wegstrecke aus der Distanz anschauen. Kreuzweg-beten, das meint: einsteigen, (emotionale) Nähe wagen, sich in das Geschehen hineinziehen lassen, es aushalten – und mitgehen. Hierzu laden wir herzlich ein!

Zusammen mit begleitenden Meditationstexten der Theologin Vera Krause (*1970) sind die 14 KreuzWeg-Stationen im Wald aufgehängt und laden zum Betrachten und betenden Mitgehen ein. Bitte beachten Sie dabei die aktuell geltenden Kontaktdistanzen im Rahmen der Coronavirus-Pandemie!

Gute Andacht wünschen

Vera Krause (Leiterin der Diözesanstelle für den Pastoralen Zukunftsweg im Erzbistum Köln)
und
Alexandra Pook (Pfarrerin in der Ev. Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen)

KreuzWeg im Wald ist ein ökumenisches Projekt der Ev. Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen und der Diözesanstelle für den Pastoralen Zukunftsweg im Erzbistum Köln