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KreuzWeg im Wald mit Bildern von Ejti Stih und Offene Kirche mit Bildern von Sabine Wallefeld

Kreuzwege sind eine alte christliche Tradition, eine Form der Nachfolge auf dem Weg Jesu, oft draußen in der Natur. Sie sind Gedächtnis an das Leiden Jesu und über dieses auch Gedächtnis an das Leiden der Menschen und der Welt zu allen Zeiten – bis heute.

Wie im vergangenen Jahr hängt in Hülsenbusch wieder ein KreuzWeg im Wald. Er verwendet Werke von Ejti Štih, einer renommierten Künstlerin slowenischer Herkunft, die seit 1982 in Bolivien lebt. Sie hat mehrfach internationale Auszeichnungen erhalten.

Es sind farbintensive, beeindruckende Bilder, die in den 14 Wegstationen Jesu das Leid der Menschen heute gegenwärtig sein lassen:

Die zu Unrecht Verurteilten, die Unterdrückten und Niedergetretenen, die Trauernden und Klagenden und die zur Mitleidenschaft Befähigten begegnen uns.

Sie können den Kreuzweg gehen und dazu Betrachtungen hören, gesprochen von Martin Kuchejda und Alexandra Pook, und Musik, am Klavier gespielt von Gerit Rupe-Kuchejda. Sie können hier in der Mediathek heruntergeladen werden. (Wir empfehlen für den Weg durch den Wald einen Kopfhörer mitzunehmen.)

Ergänzend zum KreuzWeg im Wald ist unsere Offene Kirche in Hülsenbusch bis zum 16. April in besonderer Weise gestaltet, u.a. mit Bildern der Gummersbacher Künstlerin Sabine Wallefeld. Die kleine aber feine Ausstellung trägtden Titel “Sehnsuchtsorte”.

Sabine Wallefeld schreibt:

„Die Bilder „Sehnsuchtsorte“ entstanden in den langen Wochen der Unterbrechung und des Rückzugs.  Bilder, die imposante Bauwerke mit erleuchteten Fenstern zeigen, davor belebte Plätze wo Menschen im Licht flanieren. Ausdruck einer tiefen Sehnsucht nach Begegnung, die sich in dem Bild „Gemeinschaft“ wohltuend auflöst und von Licht und Hoffnung kündet.“

Der KreuzWeg im Wald ist bis Christi Himmelfahrt installiert und ganztägig zugänglich über die Straße Zur Gummershardt in Hülsenbusch. Er beginnt am Ende der Straße am Waldrand. Folgen Sie den Schildern. Parkmöglichkeiten sind an der Schützenhalle (an der Straße Zur Gummershardt) sowie weiter unten im Dorf. (Bitte parken Sie nicht am Waldrand.)

Wenn wir unsere Gedanken und unser Gebet nun erneut weitersagen, tun wir dies verbunden mit dem Wunsch, dass die Passion Jesu überall dort zu leuchten und zu trösten beginnt, wo Menschen dunkle Zeiten durchleben.